Ich bin Luca, Founder von HELO.
Ich arbeite, seit ich vierzehn bin. Seitdem habe ich früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Dinge selbst herauszufinden und nicht darauf zu warten, dass jemand einem sagt, wie etwas funktioniert.
HELO ist nicht das erste, was ich aufbaue. Ich habe vorher schon Ideen entwickelt, Projekte gestartet, Marken gedacht und immer wieder bei null angefangen. Manche Dinge waren gut, manche nicht. Vieles davon war vor allem der Versuch herauszufinden, was ich wirklich machen will.
HELO fühlt sich anders an. Vielleicht, weil hier vieles zusammenkommt, was mir schon lange wichtig ist: gutes Design, Produkte, die wirklich einen Zweck erfüllen, der Anspruch, Dinge besser zu machen, und Hunde.
Meine erste Hündin Ida kommt aus dem Tierheim. Sie ist heute zehn Jahre alt. Sie war mein erster Hund und meine erste große Liebe.
Heute leben außerdem Helo und Bianco bei mir, zwei Italienische Windspiele. Durch die beiden ist mir noch einmal auf eine ganz andere Art aufgefallen, wie wenig viele Hundeprodukte auf kleine, leichte und sensible Hunde abgestimmt sind. Zu schwer, zu grob, zu verspielt oder einfach nicht besonders schön.
Genau da beginnt HELO.
Ich wollte keine weitere Hundemarke gründen, die einfach nur Produkte verkauft. HELO soll sich so anfühlen wie die Dinge, die ich selbst gerne kaufe: reduziert, durchdacht und selbstverständlich. Produkte, bei denen man merkt, dass jemand über jedes Detail nachgedacht hat, ohne dass sie sich erklären müssen.
Deshalb bauen wir nicht direkt eine riesige Produktwelt auf. Wir fangen bewusst klein an.
THE LEASH und THE HANDLE sind aus einer simplen Frage entstanden: Warum muss eine Hundeleine eigentlich immer genauso aufgebaut sein wie jede andere?
Bei HELO ist der Griff ein eigenes, modulares Teil. Komponenten lassen sich kombinieren, austauschen und unabhängig voneinander ersetzen. Unsere Produkte entstehen in kleinen Stückzahlen, werden getestet, verändert und weiterentwickelt.
Nicht weil klein automatisch besser ist. Sondern weil wir gerade noch die Möglichkeit haben, sehr genau hinzuschauen.
Und weil Hunde für mich nie einfach nur eine Zielgruppe waren, gehen fünfzehn Prozent des Warenwerts jeder Bestellung an den Tierschutz, zurzeit an das Tierheim Berlin.
Für mehr Idas. Für mehr Hunde, die die Chance bekommen, ihr Zuhause zu finden.
HELO ist heute noch klein. Aber von allem, was ich bisher aufgebaut habe, ist es für mich wahrscheinlich das Bedeutendste. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich es richtig machen will.
HELO Atelier
Berlin.
Das Material
Das Band ist BioThane, ein beschichtetes Polyestergewebe. Kein Leder, vegan. Es nimmt kein Wasser auf, lässt sich abwischen und riecht auch nach einem halben Jahr nicht. Jedes Stück entsteht einzeln von Hand, es gibt also keine Charge, die zweimal gleich ist.
Was wir nachprüfen
Neben dem Laden steht ein Journal. Dort nehmen wir uns Versprechen aus dem Hundezubehör vor und sehen nach, was die Studienlage dazu hergibt: Kühlmatten, Beruhigungswesten, getreidefreies Futter, Omega-3. Jeder Beitrag sagt am Ende, ob die Behauptung trägt oder nicht. Das gilt auch für die eigenen Stücke: In Guide 005 steht, für wen eine Leine ohne Handschlaufe nichts ist.
Nichts wegwerfen
Fotomuster, Rücksendungen und Einzelstücke aus alten Auflagen landen nicht im Müll, sondern unter Second Chances. Bei jedem Stück steht, warum es dort liegt und was man daran sieht.
Wo wir sind
Gaillardstraße 17, 13187 Berlin. Kein Ladengeschäft zum Stöbern, aber wer in Berlin wohnt, kann eine Bestellung hier abholen, statt sie sich schicken zu lassen.