Journal Methodik
MethodikUnsere Einstufungen sind nicht käuflich. Damit das mehr ist als ein Satz, steht hier, wie sie zustande kommen.
Was wir prüfen
Wir nehmen ein Versprechen, das auf einer Verpackung oder in einer Produktbeschreibung steht, und suchen die Arbeit, die es prüft. Ausgewählt wird danach, was uns beim Bauen oder beim eigenen Einkaufen begegnet, nicht danach, was sich gut verkauft oder viel gesucht wird.
Aufgenommen wird ein Thema nur, wenn wir die Arbeiten dazu im Original lesen können. Findet sich nichts, ist auch das ein Ergebnis, und es steht dann so im Beitrag.
Wie wir einstufen
Vier Einstufungen, mehr nicht. Sie sagen etwas über die Belege, nicht über ein einzelnes Produkt und nie über eine Marke.
Was wir dazuschreiben
Zu jeder Einstufung gehören zwei Angaben. Studienlage sagt, worauf sie beruht: eine Metaanalyse wiegt anders als eine Einzelstudie. Unabhängigkeit sagt, wer die Arbeit bezahlt hat. Beides steht getrennt, weil ein gutes Ergebnis aus einer herstellerfinanzierten Studie etwas anderes ist als dasselbe Ergebnis aus einer öffentlich finanzierten.
Wo wir die Finanzierung nicht geprüft haben, steht das ausdrücklich dort. Wo eine kursierende Zahl sich nicht bis zur Primärquelle zurückverfolgen ließ, geben wir sie nicht wieder und schreiben hin, dass wir sie nicht gefunden haben. Das ist bisher dreimal vorgekommen.
Was wir nicht tun
Wir erfinden keine Quellen und keine Zahlen. Wir bewerten kein einzelnes Produkt und keine Marke, und wir vergeben keine Punkte und keine Sterne. Wir sagen nicht, was du kaufen sollst.
Und wir empfehlen nicht grundsätzlich einen Wechsel. Bei mehreren Beiträgen in dieser Reihe ist die praktische Antwort, dass es keinen belegten Grund gibt, etwas zu ändern. Das steht dann auch so da.
Werbung und Empfehlungen
Unter einem Beitrag können Produktempfehlungen stehen. Sie sind als Werbung gekennzeichnet und optisch vom redaktionellen Teil getrennt. Wenn wir über einen solchen Link etwas verdienen, steht das dabei.
Auf Auswahl der Quellen und auf die Einstufung hat das keinen Einfluss. Eine bessere Einstufung ist nicht käuflich. Wir nehmen dafür kein Geld an, und es gibt keine Vereinbarung, die es erlauben würde.
Korrekturen
Wenn etwas falsch ist, ändern wir es und schreiben dazu, was geändert wurde. Ein Beitrag verschwindet nicht stillschweigend. Hinweise an info@heloatelier.com, am liebsten mit der Arbeit, die wir übersehen haben.
Wer das schreibt
Helo Atelier, Berlin. Wir bauen Hundezubehör und sind keine Tierärztinnen und keine Tierärzte. Deshalb steht unter jedem Beitrag, worauf er sich stützt, und deshalb ersetzt keiner davon eine tierärztliche Beratung.
Die Belegleiter
„Eine Studie zeigt“ heißt sehr Verschiedenes. Von unten nach oben wird der Schluss auf eine Wirkung belastbarer. Zum Aufklappen.
Sagt, wie zufrieden jemand war. Über die Wirkung sagt sie nichts, weil niemand weiß, was ohne das Produkt passiert wäre.
Nützlich für Fragen, für die es noch keine Studien gibt. Anfällig dafür, dass man sich merkt, was zur eigenen Erwartung passt.
Vergleicht Tiere, die etwas bekommen, mit Tieren, die es nicht bekommen. Zeigt Zusammenhänge, aber selten Ursachen, weil sich beide Gruppen auch sonst unterscheiden.
Es gibt eine Vergleichsgruppe. Damit lässt sich der Verlauf vom Effekt trennen.
Zufällige Zuteilung, und weder Halter noch Untersucherin wissen, wer was bekommt. Das ist der Punkt, an dem der Placeboeffekt der Besitzerin herausfällt, und genau daran scheitern in dieser Reihe mehrere Produktversprechen.
Fasst alle auffindbaren Arbeiten nach festen Regeln zusammen. Stark, aber nie besser als die Studien, die es zusammenfasst.
Stand: August 2026. Diese Seite ändert sich, wenn sich unser Vorgehen ändert.